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Schlussbemerkung

 

 

Diese vielschichtige Komplexität, welche Tanz und den Umgang mit ihm kennzeichnet - zwischen dem Tanzen und dem Sprechen über Tanz, zwischen dem Wahrnehmen und dem Interpretieren von Bewegung - möchte ich abschließend in Form eines leicht abgewandelten Zitats zusammenfassen. Es stammt eigentlich von Gustave Flaubert und wird von Louis Séchan in einem Aufsatz zum Gedenken an Isadora Duncans Tod 1927 verwendet. Séchan war ein großer Bewunderer von Duncans Kunst und er sagt: „Wie Staub ward mein Fühlen und Denken von Euren Schritten emporgewirbelt.“[4]  [Flaubert nach Séchan 1930: 317]

Es ist vielleicht eine der schönsten Umschreibungen für das spezifische Erleben, welches im Tanz möglich ist. Ob es dabei um den modrigen Staub des Archivs geht oder vielmehr um den Goldstaub der Erkenntnis, muss jeder für sich entscheiden ...

 

 


4 „Mon coeur, comme de la poussière, se soulevait derrière vos pas!“

 

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